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  [ Sehenswertes: Stolpe und Fritz Reuter ]

Ein zwischen 1853 und 1863 oft gesehener Gast in Stolpe war der pommersche Heimatdichter Fritz Reuter. Dieser verbrachte viel Zeit in dem dortigen Fährkrug, die Reuter Bank erinnert noch heute an seine Aufenthalte.
Geboren am 7.11.1810 in Stavenhagen studierte er 21 Jahre später auf Geheiß des Vaters die Juristerei in Rostock und Jena. Wegen angeblicher Teilnahme an dem gescheiterten Frankfurter Wachensturm 1833 wurde er verhaftet, zu Tode verurteilt, dann aber zu 30 Jahren Haft und schließlich 1840 begnadigt und freigelassen. Nach seiner Ausbildung zum Landwirt ging er 1848 nach Stavenhagen zurück, wo er als Hauslehrer und Landwirt arbeitete, bis ihm der entscheidende Durchbruch als Schriftsteller gelingt. Als einer der bedeutendsten niederdeutschen Volksschriftsteller sind v.a. seine Bücher "Herr von Hakensterz und seine Tagelöhner", "Kein Hüsung", "Ut de Franzosentid", "Ut mine Festungstid" und "Ut mine Stromtid" zu erwähnen.
Er blieb aber nicht in Pommern, sondern er zog 1863 nach Eisenach, im gleichen Jahr verlieh ihm die Universität Rostock die Ehrendoktorwürde.
Am 12.6.1874 stirbt Reuter in Eisenach. Seit 1960 befindet sich in seinem Geburtshaus, dem Fritz-Reuter-Literaturmuseum Stavenhagen, eine Ausstellung.
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